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Welche Beikost für allergiegefährdete Kinder?

27 Juli 2010 2 Kommentare PDF

Das Allergierisiko für Kinder dessen Elternteile an einer Allergie leiden ist erhöht. Um die Allergiegefahr weitgehendst zu minimieren, empfiehlt es sich dass Sie bei der Babynahrung besonders auf die Zutaten achten. Die Baby Gesundheit ist für alle Eltern das Wichtigste und Sie können mit einigen Tipps für die richtige Wahl der Babynahrung und deren Zutaten großen Einfluss auf sie nehmen.

Um das Allergierisiko optimal zu senken, ist Stillen bis mindestens zum vollendetem 6. Lebensmonat empfehlenswert. Allerdings gibt es Mütter, denen es aus verschieden Gründen nicht möglich ist ihr Baby zu stillen. Eine optimale Alternative bietet in diesem Fall die HA-Milch. Die HA-Milch ist eine  hypoallergene Säuglingsnahrung und frei von Fremdproteinen. Das ist wichtig, denn Fremdproteine wie man sie beispielsweise in Kuhmilch, Eiern, Nüssen und unter anderem in Fisch vorfindet, sind für die Ernährung Ihres Babys ungeeignet. Diese allergiefördernden Nahrungsmittel sollten Kinder erst ab Beginn des zweiten Lebensjahr zu sich nehmen. Dann sollten Sie beobachten auf welches Nahrungsmittel Ihr Kind möglicherweise eine allergische Reaktion zeigt.

Zu Beginn der Beikost sollten Sie nur jede Woche eine neue Zutat einführen, damit sie die Verträglichkeit auf das Nahrungsmittel genau beobachten können und leichter Rückschlüsse ziehen können. Sollte  Ausschlag oder ein veränderter Stuhlgang auftreten, ist zu überprüfen ob es sich bei dem Auslöser möglicherweise um das neu eingeführte Nahrungsmittel handelt. Das A und O zur Senkung des Allergierisikos heißt – weniger ist mehr! Es ist nicht wichtig dass der Speiseplan und die Babynahrung geschmacklich vielfältig ist, sondern er sollte aus wenigen Zutaten bestehen die nach und nach eingeführt werden und auf exotische Nahrungsmittel sollte verzichtet werden. Ebenso gehören Zusatzstoffe wie Gewürze und Aromen nicht in die Beikost. Der Geschmackssinn der Babys ist sehr ausgeprägt und ihnen genügt der natürliche Geschmack von Obst, Gemüse und Fleisch vollkommen.

Möchten Sie die Beikost selbst kochen, sollten die Zutaten von hoher Qualität sein. Baby Rezepte für die richtige Zubreitung finden man im Internet oder in entsprechenden Fachbüchern zu dem Thema. Äußerst empfehlenswert sind Nahrungsmittel von Bio-Höfen. Bei Gläschenkost werden die Zutaten streng kontrolliert und hier darf man sicher sein, dass man sein Baby nicht unnötig mit Schadstoffen belastet. Allerdings wird die selbst gekochte Beikost gerade wegen ihrer Natürlichkeit befürwortet. Sie soll die Abwehr Ihres Babys stärken und das Allergierisiko verringern, da sie im Gegensatz zur Industrie-Beikost nicht völlig schadstoffarm ist. Über diesen Aspekt lässt sich jedoch streiten. Ich würde als Mutter lieber auf Nummer Sicher gehen wollen und auf die Industrie-Beikost zurückgreifen. Ein weiterer Vorteil, die Gläschenkost ist in Altersstufen klassifiziert, schnell zubereitet  und man kann sie bequem überall hin mitnehmen – kurz gesagt, einfach auch praktischer!

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2 Kommentare »

  • Die Tanja said:

    Ich finde persönlich das viel zu sehr ein Kopf um mögliche Allergien und deren zusammenhänge gemacht wird. Dennoch ist es wichtig sehr auf die Ernährung zu achten. Danke für den tollen Artikel. Für Eltern überaus hilfreich.

  • Kiki said:

    Bei Gläschenkost lohnt es sich allerdings genau auf den Inhalt zu achten. Denn gerade wenn man bei allergiegefährdeten Kindern daraus ahcten möchte, dass sie nicht zu viele neue Nahrungsmittel auf einmal zu sich nehmen, findet man in den Gläschen häufig mehr als eine Zutat. Unsere Ärztin hatte uns z.B. geraden im ersten Lebensjahr komplett auf Apfel zu verzichten und es gibt kaum Obstgläschen bei denen kein Apfel oder Apfelsaft beigemischt wurde.

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