Home » Familie allgemein, Featured, Headline

Wundversorgung bei Kindern

11 Dezember 2012 Keine Kommentare PDF

Bild: © ilona75 / crestock.com

Jeder, der selbst Kinder hat, oder sich öfters in ihrer Gesellschaft befindet, weiß, dass kleinere Verletzungen und Wunden bei Kindern trotz aller Vorsicht von Seite der Erwachsenen fast zur Tagesordnung gehören. Wie man mit kleineren Verletzungen umgeht und Wunden fachgerecht versorgt erläutert dieser Beitrag.

Wundversorgung – das richtige Material bereithalten

Kleinere Hautrisse und Wunden sind auch bei Kindern meist mit einem Pflaster gut versorgt. Es sollte darauf geachtet werden, dass die Wunde beim Verbinden sauber ist, gegebenenfalls kann sie unter fließendem Wasser gereinigt werden. Blutet die Wunde stark, sollte ein dickerer Verband angelegt werden und versucht werden, den Blutfluss durch eine Kompresse etwas abzuschwächen, bis sich die Wunde verschließt. Hierzu eignet sich Rollenmaterial, wie beispielsweise eine Mullbinde, die genau an den kleinen Patienten angepasst werden kann. Ebenso wie die Medikamente der Hausapotheke sollte auch das haushaltseigene Verbandsmaterial in regelmäßigen Abständen auf Vollständigkeit überprüft werden. Auch die Haltbarkeit von Materialien wie beispielsweise sterilen Binden und Kompressen sollte kontrolliert werden und entsprechend ausgetauscht und ergänzt werden – gerade für Kinder bieten sich hier Produkte mit lustigen Mustern und Designs an. Wer sich für die ganze Bandbreite an Wundversorgungsmaterialien – auch speziell für Kinder interessiert, kann mehr dazu auch bei Hansaplast.de nachlesen.

Wann muss der Arzt nachschauen?

Wenn es sich um Verletzungen handelt, die beispielsweise in Verbindung mit einem Sturz oder einer Verbrennung stehen, ist es meist sicherer, einen Kinderarzt zu konsultieren, der das Ausmaß der Verletzung am besten einschätzen kann. Oft sind die Konsequenzen für medizinische Laien nicht unmittelbar zu erkennen. Gerade bei starken Blutungen, die sich mit Hausmitteln nicht oder nur schwer zum Stillstand bringen lassen, ist der Gang zur Kindernotaufnahme meist unausweichlich, schließlich verfügen Kinder über ein geringeres Blutvolumen, was starken Blutverlust für sie schneller ernsthaft bedrohlich werden lässt.

Ruhige Erwachsene – beruhigte Kinder

Glücklicherweise sind schwere Verletzungen bei Kindern relativ selten, trotzdem sollten alle Wunden ernst genommen und sorgfältig verbunden werden, um eine rasche Heilung zu sichern. Sicherlich ist es für Eltern mindestens genauso schlimm, wie für ihre Kleinen, wenn mal eine Verletzung passiert, die nicht mit ein paar Minuten des Tröstens abgetan ist. Trotzdem gilt: Kinder kommen viel besser über die unangenehmen Momente hinweg, wenn ihre Eltern selbst so ruhig wie möglich bleiben und Stärke vermitteln.

Das könnte Sie auch interessieren:

  1. Urlaubsreisen mit Kindern
  2. Mit Kindern wird alles anders
  3. Die richtige Notfallapotheke für Kinder

Kommentar hinterlassen

Kommentar hier hinterlassen, Trackback auf Ihrer Seite einfügen oder Kommentare als RSS abonnieren.

Um zu Ihrem Kommentar automatisch ein Bild einzufügen registrieren Sie sich bei Gravatar.